Daten - Bilder von St.Arnual - Daarle
und der Stadt Saarbrücken
Die Geschichte St.Arnuals mit vielen Bilder und Infos
Fundamentreste einer keltischen Fliehburg zeugen heute noch von der frühen Besiedlung der Gegend um das heutige Sankt Arnual. Am Kreuzungspunkt der römischen Verkehrswege von Metz nach Worms und von Straßburg nach Trier entstand gegenüber einer Brückenverbindung über die Saar eine römische Handwerkersiedlung ("vicus saravus"?), die im 4.Jh. u.Z. durch eine Kastellanlage erweitert wurde.
Gesichert scheint, daß hier um 600 eine fränkische Siedlung existierte, die als "Merkingen" zum Besitz des Merowingerkönigs Theudebert II. gehörte. Ob diese Besiedlung nur ein einziger Hof war oder ein Dorf, läßt sich nicht rekonstruieren; die Unterschiede waren zu damaligen Zeiten offenbar auch nicht gravierend. Eine in Metz aufbewahrte Urkunde, die den Historikern nicht mehr ohne weiteres zugänglich ist und welche die Schenkung Merkingens an Arnualdus, von 601 bis 609 Bischof von Metz, dokumentiert, ist wohl inzwischen als Fälschung erkannt. Wer vom St. Arnualer Markt aus in Richtung Güdingen geht, finder als 3. Querstraße links von der Saargemünder Str. aus die Merkinger Straße.
Der Name St. Arnual, der dann den fränkischen Siedlungsnamen verdrängte, wurde erstmals 1046 gesichert urkundlich erwähnt.
Ab Mitte des 12. Jahrhunderts wird das dortige Stift urkundlich erwähnt; bis 1476, dem Bau der Saarbrücker Schloßkirche wurden die Städte Saarbrücken und St. Johann seelsorgerisch vom Stift St.Arnual betreut, während die Grafen von Saarbrücken die Vogtei über das Stift ausübten.
"1569 wurde das Stift säkularisiert und sein Besitz einer eigenen Verwaltung zur Verwendung für Kirchen- und Schulzwecke unterstelle, die heute noch besteht."
Die Zahl der Einwohner betrug Mitte des 16.Jh. 300, neben Völklingen war St.Arnual damit das größte Dorf in der Grafschaft. Nach einer wechselvoller Geschichte , die es zum Spielball der politischen Mächte werden ließ und zu einer fast vollständigen Zerstörung im 30- jährigen Krieg führten, wurde St. Arnual 1756 der alleinigen Herrschaft der Grafen von Nassau- Saarbrücken unterstellt ; die Dorfbewohner hatten den Status von Leibeigenen.
Aus der Sicht der Saarbruecker Bürger, die seit 1342 Stadtrechte hatten und deren Stadttore unterhalb des damaligen Schloßgartens (zwischen der heutigen Spichererbergstr. und der Reppertsbergstr.) endeten , wurden die Menschen außerhalb der Stadtgrenzen wohl etwas abschätzig als "Talbewohner" bezeichnet und wahrscheinlich ist der Name "Daaler" oder "Daarler" als eine beschönigende Übernahme dieser Benennung durch die Bewohner St.Arnuals anzusehen.
Allerdings kann dieses auch nur vermutet werden; es erscheint diese Version aber sehr plausibel.
1815 wurde St.Arnual an die preußische Regierung abgetreten 1896 wurde es nach Saarbrücken (dem heutigen Alt-Saarbrücken) eingemeindet, seit 1909 gehört St. Arnual zu der neugegründeten Stadt Saarbrücken, die aus dem Zusammenschluß der ehemals unabhängigen Städte Malstatt (einschließlich Burbach), St. Johann und Altsaarbrücken besteht.
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Das Klinikum Saarbrücken St.Arnual Winterberg - "De Winterbersch"
Klinikum Saarbrücken gGmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes
Zu St.Arnual gehört auch der Winterberg, die Anzahl der temporären Bewohner des Klinikum Saarbrücken umfasst Gemeindegrösse.
Plan des Winterberg zum vergrössern einfach anklicken.
Der Daarler Marktplatz als virtueller Rundblick in 360° Videos
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